Ausrüstung

Florian Kersbach 11/1

Das Mehrzweckfahrzeug ist per technischer Richtlinie des Innenministeriums festgeschrieben. Es besitzt über eine umfangreiche Beladung für Kleineinsätze und Wasserschäden und dient der Einsatzleitung bei kleineren bis mittleren Einsätzen. Es verfügt über eine Besatzung von 8 Mann und ist zudem in der Lage, weitere Einsatzmittel nach örtlichen Belangen zu transportieren.

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Florian Kersbach 43/1

Namensgebendes Merkmal dieses Fahrzeuge ist eine Besatzung von neun Personen (ein Gruppenführer, acht Mannschaftsmitglieder). Die Beladung dieses Löschfahrzeuge ist schwerpunktmäßig auf Brandbekämpfung und Technische Hilfeleistung einfachen Umfangs ausgelegt und umfasst eine im Fahrzeug fest eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe, die vom Fahrzeugmotor angetrieben wird. Es verfügt über einen Löschwasservorrat von 600 Litern, eine Schnellangriffseinrichtung und zusätzlich einer PFPN 10/1000 (Tragkraftspritze Leistungsklasse von 1000 Liter bei 10 bar). Die feuerwehrtechnische Beladung ist für die taktische Feuerwehrgrundeinheit einer Gruppe ausgelegt.

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Gerätesatz UG ÖEL

Der Gerätesatz gehört zur Ausstattung der UG ÖEL im Landkreis Forchheim und besteht aus einem bestückten Koffer-Anhänger. Zusammen mit dem MZF der Wehr Kersbach ist er als Einsatzmittel für die UG hinterlegt. Der Gerätesatz besteht aus einem Schnelleinsatzzelt mit entsprechender Beleuchtung, Sitzgarnituren, Warmluftgebläse, Leuchtballon, Stromerzeuger 8 kVA, Führungshilfsmittel und Werkzeugen.


Hohlstrahlrohre

Mit einem einstimmigen Beschluß wurden den Kauf von drei neue Hohlstrahlrohre zugestimmt. Mit der Investition, die größtenteils durch den Feuerwehrverein getragen wird, soll eine zeitgemäße Brandbekämpfung ermöglicht werden.

Hohlstrahlrohre bieten gegenüber herkömmlichen Mehrzweckstrahlrohren erhebliche Vorteile. Während bei einem Mehrzweckstrahlrohr nur über die Einstellung Voll- oder Sprühstrahl verfügt werden kann, gibt es bei einem Hohlstrahlrohr eine größere und vor allem stufenlose Verstellung der Strahlform. Desweitern lässt sich die Durchflussmenge verstellen, was bei Mehrzweckstrahlrohren nur durch umständliches Abschrauben eines Mundstückes erfolgen kann.

Im Übrigen ist der Wirkungsgrad ein anderer: Mit wesentlich weniger Wasser wird ein weitaus größerer Löscherfolg erzielt. Dies wirkt sich gerade bei der Brandbekämpfung in Gebäuden positiv auf die Vermeidung von Wasserschäden aus. Bei Hohlstrahlrohren wird das Wasser durch eine ringförmige Düse geführt, so dass ein hohler Wasserstrahl abgegeben wird. Das Strahlbild kann stufenlos vom Mannschutz, über den Sprühstrahl bis zum stabilen Vollstrahl verändert werden. Der Vollstrahl ist wesentlich stabiler und hat eine höhere Wurfweite als ein herkömmlicher Vollstrahl. Die Durchflussmenge kann während des Löschangriffes ohne Unterbrechung der Wasserabgabe auf die jeweilige Einsatzsituation angepasst werden. Durch ihren feinen Wassernebel eignen sich die Strahlrohre auch für andere Einsatzzwecke um z. B. Dämpfe oder Gase im Gefahrguteinsatz niederzuschlagen.

Vollständig ersetzt werden die Mehrzweckstrahlrohre durch die neue Technik jedoch nicht. Gerade bei Flächenbränden bieten diese aufgrund ihrer geringen Anfälligkeit auf Verschmutzung einen Vorteil.